Fassade

Aus bauphysikalischer Sicht ist die vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung -kurz „VHF“ bezeichnet- als allererste Qualität zu betrachten, sei es bei Neubauten wie auch bei effizienten Sanierungen von Altbauten.

VHF-Bekleidungen erfüllen souverän alle Anforderungen: Dämmung jeglicher Art, Schallschutz, Brandschutz, Witterungsschutz und Wohnkomfort. Sie verpassen jedem Gebäude einen unverkennbaren Charakter und die Langlebigkeit unterstreicht die Wirtschaftlichkeit des Systems.

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden gehören heute zu den erfolgreichsten Fassadensystemen. Aktuelle Marktstudien belegen, dass Architekten neben der funktionalen Sicherheit vor allem die gestalterischen Möglichkeiten sehr schätzen.

Schimmelbildung – vor allem in Eckbereichen – können Sie getrost vergessen.

Der große Vorteil dieser Art von Wandbekleidung ist, dass die Wand problemlos „atmen“ kann und eventuell auftretende Risse im Mauerwerk kein Thema mehr sind!

Hinterlüftung
Die Komponenten Dämmung (Wärme-, Kälte-, Schall- Brandschutz) und Bekleidung (Witterungsschutz) sind bei dem System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade konstruktiv voneinander getrennt. Der dazwischen liegende Lüftungsraum regelt den Feuchtehaushalt: Bau- und Nutzungsfeuchte werden dadurch zuverlässig abgeführt. Feuchte Außenwände trocknen in kürzester Zeit aus. Dadurch ist auch ein optimales Innenraumklima sichergestellt.

Dämmung
Das zweischichtige System trennt konsequent die Funktionen Witterungsschutz und Dämmung. Üblich ist der Einsatz mineralischer Dämmstoffe. Anforderungen aus den Energieeinsparvorschriften werden ohne Probleme erfüllt, denn systembedingt ist der Einbau von jeder geforderten Dämmstoffdicke möglich.

Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion ist das statische Bindeglied zwischen der tragenden Außenwand und der Fassadenbekleidung. Als Werkstoffe für die Unterkonstruktion stehen Aluminium und Holz oder eine Kombination aus beiden zur Verfügung. Mehrheitlich durchgesetzt hat sich der Werkstoff Aluminium. Aluminium-Unterkonstruktionen sind dreidimensional justierbar und legen sich zwängungsfrei um den Baukörper. Unebenheiten und Wandvorsprünge lassen sich zu einer absoluten Lot- und Waagerechten ausgleichen. Aluminium-Unterkonstruktionen können – auch bei nichtleitender Bekleidung – hochwirksam in das Blitzschutzkonzept integriert werden.

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